Zukunft des Berufsschulstandortes Hildburghausen


24.6.2026 von

Im Rahmen der Neuschreibung des Thüringer Berufsschulnetzes wird das Netz der berufsbildenden Schulen bis zum Jahr 2028 überprüft und an aktuelle Entwicklungen sowie zukünftige Anforderungen angepasst. Grundlage hierfür ist die Thüringer Schulnetzrichtlinie, deren Vorgaben von allen Schulstandorten erfüllt werden müssen. Zu den maßgeblichen Kriterien zählt unter anderem der Nachweis einer festgelegten Mindestschülerzahl. Nach aktuellem Stand erreicht das Staatliche Berufsbildende Schulzentrum (SBSZ) Hildburghausen diese Vorgabe nicht bzw. nicht stabil. Dies stellt einen wesentlichen Faktor bei der Bewertung des Standortes dar und kann Auswirkungen auf die zukünftige Organisation und Ausgestaltung des Bildungsangebots haben. Um den Berufsschulstandort Hildburghausen langfristig zu sichern und weiterhin ein bedarfsgerechtes Bildungsangebot in der Region vorzuhalten, werden daher verschiedene Handlungsoptionen erwogen. Der Landkreis Hildburghausen setzt sich aktiv für den Erhalt des Berufsschulstandortes ein und arbeitet gemeinsam mit den beteiligten Akteuren an tragfähigen Lösungen. Derzeit werden verschiedene Optionen geprüft, darunter Kooperationen mit anderen berufsbildenden Schulen sowie die Bildung von Schulverbünden. Ziel ist es, die Anforderungen der Schulnetzrichtlinie zu erfüllen und dem traditionsreichen Standort Hildburghausen als „Stadt der Schulen“ weiterhin langfristig als Partner und Verantwortlicher in der beruflichen Bildung zur Verfügung zu stehen.

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